Marienverein e. V.

Rundgang



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Vorstandschaft und Geschäftsführung

Die Vorstandschaft ist ehrenamtlich tätig. Sie wird ausgeübt von qualifizierten Personen, die die Trägerfunktionen unter sich aufgeteilt haben:

Diakon Johannes Fleck, 1. Vorsitzender,
Manfred Bätz, stellv. Caritasdirektor i. R., 2. Vors. und Finanzen,
Hartmut Lüft, Ltd. Regierungsschuldirektor i. R., Schulbetrieb,
Dr. Christine Bötsch, Rechtsangelegenheiten,
Britta Pracher, Restauratorin, Öffentlichkeitsarbeit,
Gerhard Reitz, Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft St. Adalbero und St. Andreas,
Kindergarten und Pflegeheim,
Norbert Denninger, Industriekaufmann, Bilanzbuchhalter, Kontakte zu Behörden, Soziales.
Die Geschäftsführung besorgt Thomas Giehl, Betriebswirt.

Die Vorstadtschaft hat in den letzten Jahren viel bewegt:
Das veraltete Marienheim, in dem das Altersheim und der Kindergarten untergebracht waren, wurde 2003 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, der allen Anforderungen einer zeitgemäßen Pflegeeinrichtung entspricht. Für den Kindergarten und die Kinderkrippe wurde ein eigener Bau im Garten errichtet.
Auch die 30 Jahre alten Gebäude der Maria Stern Schule mussten 2008 – 2013 saniert und renoviert werden.

Von 2003 – 2013 hat der Marienverein seinen gesamten Gebäudebestand erneuert und dafür
20 Mio. € investiert.

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Zweck und Status des Vereins

ist lt. Satzung vom 20. 11. 2008

a) die Bildung und Erziehung des Kindes nach christlichen Grundsätzen durch den Betrieb und die Unterhaltung einer Kindertageseinrichtung mit dem Namen „Marienkindergarten“,
b) Bildung und Erziehung stark sprachbehinderter Kinder in christlichem Geist durch den Betrieb und die Unterhaltung der „Maria-Stern-Schule“, einer privaten Förderschule mit schulvorbereitender Einrichtung und Tagesstätte, ambulanten und mobilen Diensten,
c) Aufnahme und Pflege alter und pflegebedürftiger Menschen in christlichem Geist durch den Betrieb und die Unterhaltung des „Marienheims“.

Der gemeinnützige „Marienverein Würzburg e. V.“ ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Würzburg eingetragen. Er steht unter dem Schutz und der Aufsicht des Bischofs von Würzburg. Er ist korporatives Mitglied beim Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Würzburg.

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Geschichte und Schirmherrin

1876 wurde der Marienverein gegründet. Es gab damals in Würzburg über 3000 Hausangestellte; die Würzburger nannten sie „Dienstmädchen“. Sie kamen meist „vom Land“ aus kinderreichen Kleinbauern- und Arbeiterfamilien. Schon mit 15 Jahren gingen sie „in Stellung“ in die Stadt. Dort wohnten sie in den Familien ihrer Dienstgeber. Den meisten erging es gut, einigen jedoch nicht. Diesem Notstand müsse abgeholfen werden, so dachten der christliche Mütterverein und die Pfarrer der Stadt. Sie warben bei den Bürgern für einen zu gründenden sozialen Verein, der die „Dienstmädchen“ ausbildet, begleitet und schützt. Spenden wurden gesammelt und eine Protektorin gesucht. Die Würzburger Mütter und Pfarrer Michael Beckert wandten sich an die Königin Marie von Bayern, geborene Prinzessin von Preußen, Mutter König Ludwigs II. Die Königin sagte die Schirmherrschaft zu, spendete einen Sack Goldmark und wünschte, dass der Verein ihren Namen trage. So wurde der Marienverein im Jahr 1876.
Von 1879 bis 2005 haben Franziskanerinnen von Maria-Stern in Augsburg im Marienverein Würzburg gearbeitet. Mit ihrem selbstlosen Einsatz haben sie einen Schatz zurückgelassen: Das Vertrauen der Menschen, das dem Marienverein bis heute entgegengebracht wird.

Der Marienverein hat im Laufe seiner Geschichte sensibel auf Nöte der Menschen reagiert und sich darauf eingestellt. Heute gibt es keine Dienstmädchen mehr, jedoch viele Menschen, die andere brauchen, insbesondere Kinder und ihre Familien, ferner Alte und Kranke. Diesen Aufgaben stellt sich heute der Marienverein.

Auszug aus:
„Rechenschaftsbericht  –  Marienverein mit Marienanstalt für katholische weibliche Dienstboten“:

„Wir wandten uns also an Ihre Majestät, die Königin Mutter und von allerhöchst deren Sekretariat erhielten wir am 2. Mai 1876 den Bescheid, Ihre Majestät, die Mutter Königin, habe im Einverständnisse mit seiner Majestät, dem Könige geruht, das Protektorat über die zu Würzburg ins Leben tretende Anstalt zum Besten armer, kranker und alter katholischer weiblicher Dienstboten gerne zu übernehmen und zu genehmigen, dass dieselbe nach allerhöchst ihren Namen „Marienanstalt“ für katholische weibliche Dienstboten genannt werden. Ein sehr beträchtliches Patengeschenk war beigefügt.

Der Verein wurde vom Königlichen Landesgericht gesetzlich anerkannt,
lt. Beschluss vom 11. Oktober 1881.

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